TOUGHEST FIREFIGHTER ALIVE (TFA)

TFA- Österreich — Der Wettkampf
Allgemeines
Je der Teilnehmer erhält eine Startnummer – diese ist gut sichtbar am Oberarm
anzubringen. Jeder Teilnehmer hat sich vor dem Stationsstart beim Stationsmanager in der
Stationshütte anzumelden. Jeder Teilnehmer muss seine Einsatzbekleidung selbst mitbringen.
Bekleidung wird nicht vom Veranstalter bereitgestellt. Innerhalb der Bewerbsbahn darf sich außer dem
Teilnehmer und dem Personal nicht mehr als ein Athletenbetreuer befinden. Dem Stationspersonal ist
unbedingt Folge zu leisten. Jedem Teilnehmer wird ein per
sönlicher Betreuer zur Seite gestellt. Der
Teilnehmer hat jedoch selbst dafür zu sorgen, rechtzeitig zu seinen Startzeiten an der jeweiligen
Station zu sein. Zwischen Station 1 (Treppenlauf) und Station 2 (Schläuche ziehen) wird ein
Shuttleservice für die
Teilnehmer eingerichtet.
Ablauf
Der TFA

Austria unterteilt sich in vier Stationen. Außer in Station vier muss mit angelegtem
Pressluftatmer (ohne Maske) und mit regelkonformer Ausrüstung angetreten werden.
Die Zeitnehmung jeder Station löst der Teilnehmer durch Drücken eines Buzzers selbst aus. Beim Drücken ertönt ein akkustisches Signal und die Zeit des Teilnehmers startet. Der Teilnehmer beendet die Zeitnehmung jeder Station wieder durch Drücken eines Buzzers

Team Wettkampf
Jedes Team besteht aus vier Personen. Jeder muss eine Station bewältigen – mit Reglement und Ausrüstungsvorschriften wie beim Einzelwettkampf. Vier Stationen – vier Wettkämpfer: die Stationen sind frei wählbar, so kann sich jeder Teilnehmer perfekt auf seinen Teil des Wettkampfes vorbereiten. Wer auf welcher Station antritt, muss erst vor Ort bei der Anmeldung bekannt gegeben werden. Die Athleten mit der größten Ausdauer können sich sowohl für Einzel- und Teambewerb anmelden, wobei die Einzelzeit nicht als Teamzeit gewertet wird (Das TFA-Austria Team wird bei Doppelmeldungen auf die Starzeiten der Athleten achten). Außerdem ist es möglich, ein Team aus Athleten verschiedener Feuerwehren zu formen.


Station 1:Treppenlauf
Nach Drücken des Buzzers hat der Teilnehmer elf Stockwerke über ein Treppenhaus zu überwinden. Im elften Stockwerk betätigt der Teilnehmer einen Buzzer, der die Zwischenzeit nimmt. Danach müssen die elf Stockwerke zurück hinunter gelaufen werden. Der Teilnehmer beendet seine Zeitnehmung der erste Station, indem er den Buzzer nach dem Treppenlauf ein zweites Mal betätigt.
Station 2: Schlauchziehen
Der Teilnehmer startet seine Zeitnehmung auf der zweiten Station durch das Drücken eines Buzzers. Danach begibt er sich zur Tragkraftspritze und dreht dort das Ausgangsventil zur Gänze auf. Der außen gummierte B-Schlauch steht bereits davor unter Druck. Danach begibt er sich zum B-Strahlrohr, entnimmt es aus der Halterung und zieht den B-Schlauch über eine Strecke von etwa 40 Meter bis zum Hindernis. Vor dem Hindernis hat der Teilnehmer kniend im dafür markierten Bereich das Strahlrohr zu öffnen und ein Ziel dahinter abzuspritzen. Ein vorheriges Öffnen des Strahlrohres ist nicht erlaubt. Wurde das Ziel erfolgreich abgespritzt, zieht der Teilnehmer den Schlauch zurück und legt das Strahlrohr in der dafür vorgesehenen Halterung wieder ab. Danach betätigt er erneut den Buzzer und stoppt so die Zeitnehmung der Station
Station3: Turm
Der Teilnehmer startet seine Zeitnehmung auf der dritten Station durch das Drücken eines Buzzers. Danach muss eine Leiter im dafür gekennzeichneten Bereich angeleitert werden. Danach müssen zwei Kanister (zu je 15 kg) vom Teilnehmer über 3 Stockwerke nach oben getragen werden und dort im dafür gekennzeichneten Bereich abgestellt werden. Mit einem Seil zieht der Teilnehmer dann zwei B-Schläuche den Turm hinauf und legt diese auf seiner Seite des Geländers ab. Danach begibt sich der Teilnehmer mit den zwei Kanistern wieder den Turm hinab und stellt diese an den dafür vorgesehenen Platz ab. Nachdem ein Mundstück auf einem Strahlrohr (ganz) angeschraubt wird, bringt der Teilnehmer die zuvor angeleiterte Leiter wieder zurück in den dafür vorgesehenen Bereich. Durch Drücken des Buzzers beendet er die Zeitnehmung der dritten Station.
Station4: Wand
Der Teilnehmer startet seine Zeitnehmung auf der vierten Station durch das Drücken eines Buzzers. Danach begibt er sich zum Hammerschlitten. Durch Schläge mit einem 5 kg Hammer befördert er den Schlitten soweit nach hinten, bis die Endmarkierung darunter vollständig zu sehen ist. Danach nimmt der Teilnehmer einen Kanister auf und trägt ihn zweimal durch zwei Tunnel, bevor er ihn am Ausgangspunkt in dem dafür gekennzeichneten Bereich wieder ordentlich abstellt. Dann nimmt der Teilnehmer eine 80 kg schwere, mit Sand befüllte Puppe auf, befördert sie über eine Wegstrecke von 100 Meter und legt sie danach wieder auf selbem Ort ab. Als letzte Herausforderung muss der Teilnehmer die 3 Meter hohe Eskalatierwand überwinden. Danach beendet er durch Drücken des Buzzers die Zeitnehmung der vierten Station.

Es dürfen nur aktive Feuerwehrleute von Berufs-/Freiwillige-/Betriebs-/ oder Werksfeuerwehr starten. – Teilnehmer muss mindestens 18. Jahre alt sein – Jeder Teilnehmer muss seine Einsatzbekleidung selber mitbringen. Achtung: Ausrüstungsvorschriften beachten.
1. Einsatzhose (nach EN469)
2. Einsatzjacke (nach EN469)
3. Feuerwehr Einsatzstiefel
4. Feuerwehreinsatzhelm
– Die gesamte Schutzkleidung muss ordnungsgemäß angezogen sein. – Schutzbekleidung wird nicht vom Veranstalter bereitgestellt. – Das Atemschutzgerät wird nicht angeschlossen (Gerät wir bereitgestellt)! – Startgeld Einzelbewerb 20,00 € pro Teilnehmer – Startgeld Teambewerb 15,00 € pro Teilnehmer (gesamt 60,00 €) jeder Teilnehmer erhält ein Starterpaket (T-Shirt, Getränk etc) und eine Urkunde. – Zahlung per Überweisung auf Raiffeisen Landesbank Burgenland IBAN: AT63 3300 0001 0041 2908 BIC: RLBBAT2E – Die Zahlung gilt als verbindliche Anmeldung und es gibt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Startgeldes bei Nicht-Teilnahme oder Disqualifikation. Die Teilnahme am Wettbewerb erfolgt auf eigene Gefahr und Verantwortung.
Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Gefahren, die direkt mit dem Wettbewerb verbunden sind.
Reglement (Fehlerpunkte)
Der Teilnehmer hat für jede Station vier Minuten Zeit. Beendet er die Station nicht innerhalb dieser vorgegebenen Zeit, muss er die Station abbrechen und erhält acht Strafminuten, darf jedoch bei den nächsten Stationen weiterhin antreten. Jeder Teilnehmer muss rechtzeitig (3Minuten) zu seiner Startzeit bei der jeweiligen Station sein. Ist ein Teilnehmer nicht rechtzeitig beim Start, erhält er acht Strafminuten für die Station, kann jedoch weiterhin am Bewerb teilnehmen.
Station 1 – Treppenlauf
Betätigt der Teilnehmer nach den elf Stockwerken nicht die Zwischenzeit, erhält er acht Strafminuten für diese Station.
Station 2 – Schläuche ziehen
Öffnen des Strahlrohres außerhalb des dafür gekennzeichneten Bereichs – 10 Sekunden Ventil bei Tragkraftspritze nicht ganz geöffnet – 10 Sekunden Ablegen des Strahlrohres außerhalb der Box – 8 Minuten
Station 3 – Turmlauf
Anleitern außerhalb des dafür gekennzeichneten Bereichs – 10 Sekunden Unsauberes Abstellen der Kanister – 10 Sekunden Nicht ganz angeschraubtes Mundstück – 10 Sekunden Ablegen der Leiter außerhalb des dafür gekennzeichneten Bereichs – 10 Sekunden
Station 4 – Hammerschlitten, Tunnel, Puppe, Wand
Hammerschlitten nicht bis zur Markierung geschlagen – 8 Minuten Unsauberes Abstellen des Kanisters – 10 Sekunden
Download Regelment Fehlerpunkte
Regelment- Fehlerpunkte
Der Teilnehmer hat für jede Station vier Minuten Zeit. Beendet er die Station nicht innerhalb dieser vorgegebenen Zeit, muss er die Station abbrechen und erhält acht Strafminuten, darf jedoch bei den nächsten Stationen weiterhin antreten.Jeder Teilnehmer muss rechtzeitig (3 Minuten) zu seiner Startzeit bei der jeweiligen Station
sein. Ist ein Teilnehmer nicht rechtzeitig beim Start, erhält er acht Strafminuten für die Station, kann jedoch weiterhin am Bewerb teilnehmen.

Station 1 – Treppenlauf

Betätigt der Teilnehmer nach den elf Stockwerken nicht die Zwischenzeit, erhält er acht
Strafminuten für diese Station.

Station 2 – Schläuche ziehen

Öffnen des Strahlrohres außerhalb des dafür gekennzeichneten Bereichs –10 Sek
unden
Ventil bei Tragkraftspritze nicht ganz geöffnet –10 Sekunden
Ablegen des Strahlrohres außerhalb der Box – 10 Sekunden

Station 3 – Turmlauf

Anleitern außerhalb des dafür gekennzeichneten Bereichs – 10 Sekunden
Unsauberes Abstellen der Kanister – 10 Sekunden
Nicht ganz angeschraubtes Mundstück – 10 Sekunden
Ablegen der Leiter außerhalb des dafür gekennzeichneten Bereichs
10 Sekunden
Station 4 – Hammerschlitten, Tunnel, Puppe, Wand
Hammerschlitten nicht bis zur Markierung geschlagen – 8 Minuten
Unsauberes Abstellen des Kanisters – 10 Sekunden

Regelkonforme Ausrüstung
1. Einsatzhose (nach EN469)
2. Einsatzjacke (nach EN469)
3. Feuerwehr Einsatzstiefel
4. Feuerwehreinsatzhelm

TFA EUROPA : Beschreibung der Stationen
Alle Stationen müssen mit Einsatzbekleidung nach DIN EN 469 (Einsatzjacke/-hose), Einsatzstiefel nach DIN EN 345-2/S3, Einsatzhandschuhen nach DIN EN 659, Feuerwehrhelm und Preßluftatmer absolviert werden.
Ein Start in Sportbekleidung ist nicht mehr möglich.
Die Station 1 (Schlauchziehen/-aufrollen) ist im Einzelwettkampf unter Atemschutz zu absolvieren (–>Staffelwettbewerb ohne Atemschutz!). Jeder Teilnehmer im Einzelwettkampf muß daher G26.3-tauglich sein. Dies wird vom Teilnehmer am Wettkampftag durch Unterschrift bestätigt. Es erfolgt keine Kontrolle durch den Ausrichter. Der Ausrichter haftet nicht bei Nichtbeachtung dieser Regel.
Der PA (Fabrikat Scott) wird vom Ausrichter gestellt. Bekleidung und Helm müssen vom Teilnehmer mitgebracht werden.
Station 1:
Schlauchziehen, Schläuche aufrollen
Es werden 2 B-Schläuche (insgesamt 80m, in Buchten gelegt) an eine Kreiselpumpe angeschlossen. Danach müssen die Schläuche vollständig bis zur Markierung ausgezogen werden.
Anschließend werden zwei B-Schläuche einfach aufgerollt und zu einer Box getragen. Dort müssen die Schläuche korrekt eingelegt werden.
Station 2:
Keiser Force Machine, Tunnellauf, Dummy, Eskaladierwand
Bei dieser Station muss an einer Keiser Force Machine das Gewicht mit einem Hammer bis zur Zielmarkierung geschlagen werden. Anschließend geht es mit einem Gewicht von 20 Kg (Kanister) durch einen Tunnel. Im Anschluss daran wird ein 80 kg Dummy von einem Podest gehoben und über eine Strecke von 60/80m getragen oder gezogen. Danach wird zur Wand gelaufen. Dort wird der PA abgelegt und die Wand von 3m Höhe überwunden. Die Zeitnahme erfolgt beim Aufkommen auf der Sprungmatte.
Station 3:
Anleitern, Gewichte ins 2. Stockwerk tragen, Schläuche hochziehen, Mundstück aufschrauben
Nach dem Anleitern zweier Leitern müssen zwei 15 Kg schwere Kanister ins 2. Obergeschoß getragen werden. Dort müssen zwei B-Schläuche, die in einer Leine eingebunden sind, hochgezogen werden. Anschließend werden die zwei Kanister wieder herunter getragen. Unten angekommen muss noch ein Mundstück eines Strahlrohres oder Wasserwerfers aufgeschraubt werden.
Station 4:
Die letzte Station besteht darin, die 16 Etagen des Elisabeth Krankenhauses hoch zu laufen.

Allgemeines Regelwerk
Toughest Firefighter Alive Regelwerk
• Damit keine Verschiebungen des Zeitplanes erfolgen, haben sich die Teilnehmer spätestens 1 Stunde vor Ihrem Start im Wettkampfbüro zu melden.
• Vorgeschriebene Wettkampfbekleidung:
Einsatzjacke u. -hose (DIN EN 469), Einsatzhandschuhe (DIN EN 659), Einsatzstiefel (DIN EN 345-2/S3) und Feuerwehrhelm.
Die Preßluftatmer (Fabrikat Scott) werden vom Ausrichter gestellt.
• Wird eine Station nicht absolviert, so wird eine Zeitstrafe von 3 Min. ausgesprochen. Der Teilnehmer kann jedoch weitermachen.
• Werden Pausenzeiten bzw. Startzeiten überschritten so wird ab Überschreiten der Startzeit die Zeit genommen und 1:1 übertragen.
• Die Station muß nach 4 Minuten absolviert sein.
Bei den Frauen nach 5 Minuten.
Wird die Zeit überschritten, so wird vom Kampfrichter abgebrochen.
Es werden 4 Minuten plus Strafzeit 4 Minuten notiert.
Der Teilnehmer kann den Wettkampf aber fortsetzen.
• Bricht ein Teilnehmer eine Station ab, so werden ebenfalls für diese Station 4 Minuten plus Strafzeit 4 Minuten notiert.
Auch hier kann der Teilnehmer den Wettkampf fortsetzen.
• Wird eine Station nicht ordnungsgemäß absolviert (z.B. Gewicht an der Station 3 nicht hochgezogen) so wird ebenfalls wie vor verfahren.
• Jedem Teilnehmer wird ein Betreuer zugeteilt, der die Einhaltung der Pausen bzw. Startzeiten überwacht
(Pause max 10. Min., daraus ergibt sich eine Startzeit alle 15 Minuten).
• Ein Teilnehmer, der alle Stationen korrekt und innerhalb der vorgegebenen Zeit absolviert ist in jedem Fall in der Endplatzierung vorrangig zu behandeln.
Bsp: Teilnehmer X hat alle Stationen korrekt absolviert
Platz 1: Station 1 Station 2 Station 3 Station 4 Gesamt
3:59 Min. 3:59 Min. 3:59 Min. 3:59 Min. 15:56 Min
Teilnehmer Y hat die dritte Station nicht korrekt absolviert
Platz 2: 2:00 Min. 2:00 Min. 8:00 Min. 2:00 Min. 14:00 Min
Somit ist Teilnehmer X vor Teilnehmer Y einzuordnen.
• Es gewinnt der Teilnehmer mit der schnellsten Gesamtzeit.


Staffel-Wettbewerb

Die Staffelläufe sind Zeitendläufe, d.h. die zeitschnellste Mannschaft gewinnt.
Es handelt sich also nicht um ein KO-Rennen.
Es gelten die gleichen Regeln wie beim Einzelwettkampf.
Allerdings gilt eine andere Reihenfolge bei den Stationen:
Station 1 ist der Treppenlauf.
Station 2 ist das Schlauchziehen/Schlauch aufrollen.
Station 3 ist die Keiser Force Machine/Tunnel/Eskaladierwand.
Station 4 ist das Anleitern/Gewichte hochziehen.
Anders als beim Einzelwettkampf wird beim Schlauchziehen/-aufrollen nicht unter Atemschutz gelaufen. Der Preßluftatmer wird mitgeführt, aber nicht angeschlossen.
Zusätzlich gilt jedoch:
• Es wird in 2 Altersklassen gestartet: M und W.
• Eine Staffel besteht aus 4 Teilnehmern, von denen jeder eine Station absolviert. Zwischen den Station 2 bis 4 wird durch Handschlag abgeklatscht. Station 2 erhält das Startsignal vom Kampfrichter.
• Der Teilnehmer für die 1. Station (Treppenlauf) startet im Treppenhaus.
• Der Teilnehmer für die 2. Station (Schlauchziehen) wartet in der Nähe vom Fahrzeug auf das Startzeichen vom Kampfrichter.
• Der Teilnehmer für die 3. Station kann, sofort nachdem die Schläuche vom ersten Teilnehmer in die Boxen gelegt wurden, abklatschen und zur 3. Station laufen.
• Der Teilnehmer für die 4. Station klatscht an der Sprungmatte (Eskaladierwand) ab und läuft zur 4. Station.
• Wird eine Station nicht ordnungsgemäß absolviert (z.B. der Teilnehmer für die 3. Station kommt nicht über die Wand), ist die ganze Staffel aus dem Rennen.